BUS-Maßnahme
Berufliche und soziale Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Mit der Qualifizierungsmaßnahme von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund zum Schweißer wurde ein erkennbarer Fortschritt im Hinblick auf die Integration in Beschäftigung und Gesellschaft erzielt. Die Konzeption unserer Maßnahme sah vor, dass 22 Teilnehmer in einem Zeitraum von 15 Monaten Qualifikationen in der Schweiß- und Metalltechnik erwerben, die unmittelbar arbeitsmarktlich verwertbar sind. Die integrative Sprachförderung der Teilnehmer verlief über die Vermittlung fachspezifischer, arbeitsweltlicher Begriffe, sowie der Vermittlung kommunikativer Kompetenzen.
Die sozialpädagogische Begleitung für Jugendliche mit Migrationshintergrund war eine wichtige Unterstützung, da hierdurch die fachtheoretischen Anforderungen besser bewältigt, Probleme und Konflikte während der Ausbildung frühzeitig thematisiert, Lösungen angestrebt und Ausbildungsabbrüche weitgehend verhindert wurden.
Gearbeitet wurde kontinuierlich in stabilen Lerngruppen; Ausbilder und Dozenten hatten Erfahrungen und Kompetenz in interkultureller Beratung.
Es wurden Praktika absolviert, in denen die Teilnehmer zum ersten Mal das „Arbeitsleben erfuhren“ und die erlernten ausbildungsrelevanten Kompetenzen in die Praxis umsetzten.
Am Ende der Maßnahme erhielten von den 22 Teilnehmern, 21 Teilnehmer die Zertifikate zum "Qualifizierten Schweißer". Direkt im Anschluss der Ausbildung sind 20 Teilnehmer in den ersten Arbeitsmarkt integriert worden. Gefördert wurde die Qualifizierungsmaßnahme aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der ARGE Duisburg.