Schweisstechnische Lehr- und Versuchsanstalt SLV Duisburg
Bildungszentren Rhein-Ruhr
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 Metall-Schutzgasschweißen

11. September 2010  
 

Ausbildung im Metall-Schutzgasschweißen (MAG/MIG)


 

 

Hauptanwendungsbereiche sind:

  • Fahrzeugbau, Fahrzeugreparatur

  • Stahlbau/Brückenbau

  • Maschinenbau.

 

 

Das Metall-Schutzgasschweißen wird in nahezu allen Bereichen der Metallverarbeitung angewendet. Der Anwendungsbereich reicht vom Schweißen dünner Bleche im Karosseriebau bis zum Fügen dickwandiger Bauteile im Stahlbau und Schwermaschinenbau. Bei Stählen wird das Schweißbad durch aktive Schutzgase vor Luftzutritt geschützt (MAG), Nichteisenmetalle werden mit inerten Schutzgasen geschweißt (MIG).

 

Eine umfassende Ausbildung zum Metall-Aktivgasschweißen MAG für unlegierte und niedriglegierte Stähle wird durch den Besuch des DVS®-IIW/EWF-Lehrgangs „Gasschweißen“ nach Richtlinie DVS® IIW/EWF 1111 erreicht. Nach diesem Lehrgangskonzept werden mit werkstofftypischen Anforderungen auch die Ausbildungen für nichtrostende Stähle und Aluminiumwerkstoffe durchgeführt.

 

 

Ausbildungsstufen:

DVS® -IIW/EWF M6

Internationaler Rohrschweißer
Internationales Diplom
Schweißerprüfungsbescheinigung DIN EN 287-1

DVS® -IIW/EWF M5

Lehrgangsbescheinigung

DVS® -IIW/EWF M4

Internationaler Blechschweißer
Internationales Diplom
Schweißerprüfungsbescheinigung DIN EN 287-1

DVS® -IIW/EWF M3

Lehrgangsbescheinigung

DVS® -IIW/EWF M2

Internationaler Kehlnahtschweißer
Internationales Diplom
Schweißerprüfungsbescheinigung DIN EN 287

DVS® -IIW/EWF M1

Lehrgangsbescheinigung

 

Dieser Ausbildungsweg gewährleistet, dass der Lehrgangsteilnehmer eine umfassende praktische Ausbildung und fachkundlichen Unterricht erhält, und somit den Anforderungen der Praxis, entsprechend (Prüfnorm DIN EN 287-1 bzw. DIN EN ISO 9606) qualifiziert ist. Die Ausbildung erfolgt sowohl mit Massiv- als auch mit Fülldrahtelektroden.

Jeder Teilnehmer erhält nach bestandener DVS -IIW/EWF-Schweißerprüfung das entsprechende DVS -IIW-Schweißerdiplom und ein IIW-Diplom mit den dazugehörenden Prüfungsbescheinigungen nach DIN EN 287-1 bzw. DIN EN ISO 9606 (nach den Stufen M2, M4 und M6).

Sind ausreichende Vorkenntnisse vorhanden oder soll der Schweißer in Teilbereichen eingesetzt werden, ist meist nach einer Beratung vor Ort eine spezielle auf die Fertigungsbedingungen abgestimmte Sonderschulung möglich.
Diese Ausbildung umfasst ebenfalls eine praktische Ausbildung und einen fachkundlichen Unterricht.
Es werden Übungs- und Fertigungsaufgaben geschweißt, die auf die Bedingungen zur Ablegung einer der aufgeführten Schweißerprüfungen nach DIN EN 287-1 abgestimmt sind.

 

Themen: Fachkunde

  • Schweißgeräte, Schweißgase, Schweißzusätze
  • Arbeitstechniken, Schweißnahtvorbereitung und –darstellung
  • Arbeitssicherheit und Unfallverhütung auch auf Baustellen
  • Schrumpfung, Spannung, Verzug und Gegenmaßnahmen
  • Werkstoffkunde
  • Herstellung von Rohren, Schweißstöße an Rohren
  • Qualitätssicherung in der Schweißtechnik
  • Schweißnahtfehler, Schweißnahtprüfverfahren
  • Thermisches Trennen
  • Aus- und Weiterbildung gemäß der DVS und IIW-Richtlinien
  • Schweißerprüfungen nach DIN EN 287-1 bzw. DIN EN ISO 9606

 

Arbeitsschutzartikel

Arbeitsschutzkleidung, Handschuhe ,Sicherheitsschuhe, Schutzbrille sind von dem Teilnehmer zu stellen. Diese Arbeitsschutzartikel können auch an der Ausbildungsstelle käuflich erworben werden.

 

Ansprechpartnerin: Ursula Bové

Kontakt

 

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