Transfergesellschaften

Transfer- und Qualifizierungsgesellschaft (TQG) §216b SGB III

Die zur betriebsbedingten Kündigung vorgesehenen ArbeitnehmerInnen können freiwillig in die TQG übergehen und vermeiden somit ihre Arbeitslosigkeit. Dabei bildet der Dreiseitige Vertrag die juristische Grundlage. Das alte Beschäftigungsverhältnis endet durch einen Aufhebungsvertrag mit dem alten Arbeitgeber und zeitgleich wird ein befristetes Beschäftigungsverhältnis für den Eintritt in eine Transfergesellschaft (Dauer länger als die individuelle Kündigungsfrist, maximal 12 Monate) begründet.

In der TQG beziehen die Beschäftigten ein gesichertes monatliches Entgelt, dass sich aus dem Transferkurzarbeitergeld und durch einen Aufstockungsbetrag (z.B. bis auf 80 % des ehemaligen Nettoentgelts) zusammensetzt. Selbstverständlich werden in dieser Zeit auch Sozialversicherungsbeiträge abgeführt. Ziel und Zweck der TQG ist die schnellst mögliche und dauerhafte Wiedereingliederung der Beschäftigten in den ersten Arbeitsmarkt. Sie werden bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz oder im Aufbau einer Existenzgründung umfassend durch qualifizierte BeraterInnen unterstützt und können zudem an Maßnahmen zur individuellen Qualifizierung und beruflichen Neuorientierung teilnehmen. Zu diesem Zweck werden zudem Zuschüsse zu den Maßnahmekosten aus dem ESF-BA-Programm beantragt. 

Unsere Information zum Thema „Transfer- und Qualifizierungsgesellschaften“ erhalten Sie durch folgende PDF-Datei: Download "Transfer- und Qualifizierungsgesellschaften"

 

Ihr Ansprechpartner:

BZ Rhein-Ruhr
Peter Wilhelm +49 208 85927-19 E-Mail