Kulturprogramm zum Strukturwandel im Ruhrgebiet

Die griechischen Schweißer um ihren Ausbilder, Antonios Karitis (2.v.l.), und Projektorganisatorin, Karina Sydekum (5.v.l.) besuchen den Landschaftspark-Nord in Duisburg Meiderich.

Im Gasometer erhalten die Schweißer eine Führung durch die Ausstellung inkl. Wissenswertem über die ursprüngliche Nutzung des Gasometers in Oberhausen.

Erasmus+ Mobilitätsprojekt

„Schornsteine mit Rauchfahnen, Halden und Fördertürme – das glaubt einem heute ja keiner mehr, wenn es nicht so gut dokumentiert wäre“, so Karina Sydekum, Projektmanagerin der SLV Bildungszentren Rhein-Ruhr und Organisatorin des Mobilitätsprojekt Erasmus+. 

Auf den Spuren des Strukturwandels im Ruhrgebiet haben sich am Wochenende zehn griechische Schweißer des Technical Institute of Heraklion Chamber begeben, die im Zuge des Erasmus+ Mobilitätsprojekts einen 2-wöchigen Schweißerkurs belegen. 

Auf der Aussichtsplattform des Gasometers haben die Schweißer einen Überblick über die Ausmaße des Geländes der ehemaligen Gutehoffnungshütte und der damit verbundenen Bedeutung für die Region gewonnen.

Auch das imposante ehemalige Hüttenwerk in Duisburg-Meiderich, heute Kernstück des Industriedenkmals Landschaftspark Duisburg-Nord, mit der Vielzahl an neuen Nutzungsangeboten (Kletterparcours, Veranstaltungsstätte, Indoor Tauch- und Ausbildungszentrum im Gasometer etc.) diente als Beispiel, um den Strukturwandel zu beschreiben.

Wenn auch nur im Kleinen, gelang es den griechischen Gästen den Wandel des Reviers von der Montanindustrie zu einer Dienstleistungsregion mit ausgeprägtem Sinn für Kultur und Bildung zu vermitteln.

Noch bis zum 02.11.2018 werden die Schweißer ihre Weiterbildung bei den SLV Bildungszentren Rhein-Ruhr am Standort Oberhausen absolvieren.


Ansprechpartnerin: Karina Sydekum, +49 208 85927-70


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